
Träume - 1. Teil
Seid gegrüsst
Träume spiegeln eure Überzeugungen innerhalb eines Rahmens wider, welcher frei von zeitlichen Begrenzungen ist. Ihr erlebt und gestaltet entsprechend diesen Überzeugungen und den darin enthaltenen Emotionen. Ihr nehmt dann an einer Erzählung teil, von der ihr denkt, dass sie nichts mit euch zu tun hat. Andere Menschen, die ihr nicht zu kennen glaubt übernehmen eure Rolle in eurer Geschichte.
In den Träumen zeigt sich euer Selbst auf sehr bildhafte Weise. Ihr gestaltet im Traumbewusstsein eine Realität, welche in diesem zeitlosen Konzept sich einer Kreativität bedient, die euch von der Realität im Wachbewusstsein sehr fremd erscheinen mag. Dies jedoch nur aufgrund der Zeitlosigkeit.
So träumt ihr vielleicht on einem Leben als Schlossherrin, frei von finanziellen Sorgen. Vielleicht vom Altertum oder von der Zukunft, einer Welt voller technischer Mittel, die es noch nicht gibt, wie ihr glaubt. Seid euch gewiss, dass alles, was ihr erschafft, sich in der entsprechenden Realität manifestiert, als parallele Wirklichkeit. Und dies bedeutet, dass ein Teil eures Selbst genau dieses Leben lebt.
Nun, wenn ihr erwacht und euch an den Traum erinnert, versucht ihr ihn ganz automatisch zu entschlüsseln. Ihr wollt wissen, was der Traum zu bedeuten hat, und bedient euch vielleicht sogar einer entsprechenden Literatur, welche die Symbole in den Träumen entschlüsselt. So lasst euch sagen, dass nur ihr die Symbole entsprechend euren Überzeugungen entschlüsseln könnt, denn das Traumbewusstsein gestaltet aufgrund der Symbole, die ihr selbst erschaffen habt, euch entsprechend. Ihr erhaltet über die Träume in Form von Erzählungen, welche voller Symbolik sind, ein Bild über euch selbst. Es ist, als würdet ihr in einen Spiegel schauen, und dieser zeigt euch euer Selbst , welches ihr aufgrund eurer bewussten und auch unbewussten Überzeugungen erschaffen habt.
Nun lasst es für heute gut sein, ich werde später auf dieses Thema zurückkommen.
Im Herzen verbunden, immerdar
Emanuel