
Euer gesammeltes Wissen
Seid gegrüsst
Vor langer Zeit begab es sich, dass Seher, Propheten und Glaubensbezeuger sich versammelten, um aus ihrer aller Mitte heraus Zeugnis über die göttliche Existenz abzulegen. Bereits damals gab es heftige Diskussionen, welcher Ausdruck des Göttlichen denn nun der wahre und richtige sei.
Die Uneinigkeit unter den Versammelten bestätigte damals, dass das Göttliche sich nicht in der einen Religion oder der von Menschen gemachten Norm festhalten lässt. Sie alle kamen zu der Überzeugung, dass es unmöglich ist, über eine Existenz Zeugnis abzulegen, die um ein Vielfaches grösser und mächtiger ist als man selbst, eine Existenz, die nicht mit dem Auge erfassbar und trotzdem allgegenwärtig ist.
So erkannte man, dass wenn man dem Göttlichen sehen und begegnen wollte, um Zeugnis über seine Existenz abzulegen, ein anderer Weg gefunden werden musste.
Das Göttliche erkannte die Notwendigkeit und schickte seine Söhne in verschiedene Länder zu verschiedenen Zeitepochen.
Wir erkennen die göttliche Existenz in zahlreichen Formen, wenn wir bereit sind, unser Herz für die Liebe zu öffnen. Es gibt in diesem Erkennen kein Richtig oder Falsch, kein Besser oder Schlechter. Ihr erhaltet immer die göttliche Existenz, welche ihr bereit seid anzunehmen.
Das Göttliche ist Bewusstsein. Ein Energiezentrum voller Wissen und Kraft, welches über seine eigene Mitte hinaus alles durchdringt und umgibt. In diesem Sinne seid ihr alle gottgleich, und wenn ihr so wollt, geschaffen nach seinem Bilde, weil ihr das Bewusstsein in euch tragt, welches euch mit ihm verbindet und mit Allem-was-da-ist.
Verletzt oder tötet ihr nun eine Daseinsform, die in diesem Bündnis eingebettet ist, so verletzt oder tötet ihr gleichzeitig auch einen Teil eurer selbst, da ihr ein Bestandteil davon seid und alle Göttlichkeit alles durchdringt.
Das Göttliche lässt sich nicht in einer einzigen Religionsform erklären oder festmachen. Das Göttliche benötigt keine Religion, hingegen benötigt die Religion ein Göttliches, um als solche Bestand zu haben.
Als Kinder des Göttlichen tragt ihr alles in euch, um als Mensch das göttliche Bewusstsein zu erkennen, und genau diese Symbiose verhilft euch zu der Menschlichkeit, die euch im Leben weiterträgt und die es ermöglicht, im Frieden miteinander leben zu können.
In diesem Sinne: Ein Hoch auf die göttliche Menschlichkeit, möge sie Königsdisziplin erlangen.
Im Herzen verbunden, immerdar
Emanuel