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Hitze und Kälte im Körper

Seid gegrüsst


Lasst uns die Wechselwirkung von Hitze und Kälte im Körper einmal anders betrachten und auch die Wirkung, die solche Einflüsse, sei es von außen oder von innen, auf euren Körper haben. Wir wollen auch die Wechselwirkung innerhalb des Körpers betrachten, die durch die Ernährung entsteht, und wie wir wieder einen Ausgleich herbeiführen können zwischen diesen beiden Energien, die wir als Hitze und Kälte wahrnehmen. 


Stellt euch vor, euer Körper sei eine Form, welche von einer Membran umschlossen wird, die einerseits atmungsaktiv ist und gleichzeitig alle feinen Poren verschliesst, sobald von aussen Einflüsse auf die Form wirken, die sie beschädigen bzw. die Harmonie innerhalb der Form stören könnten. Die Schutzfunktion der Membran ist jedoch aufgrund ihrer Zusammensetzung und ihres Aufgabenbereichs eine eigene funktionierende weitere Form mit Erinnerungsvermögen, so wie die Form selbst. Diesen Aspekt wollen wir kurz genauer betrachten. 


Neben dem bereits implizierten Wissen fügt die Membran durch Sammeln von Erfahrungswerten stets weiteres Wissen hinzu und folgt entsprechend ihrer Schutzfunktion den entsprechenden Mechanismen, welche die Form erhalten und bewahren soll. 


Die Form selbst wird genährt und erhalten, einerseits durch die Schutzfunktion der Membran und andererseits durch die Stoffe, welche ihr direkt zugeführt werden. Dies wären entsprechend Nahrungsmittel und alle Stoffe, die ihr eurem Körper sonst noch zuführt, wie Medikamente und Getränke, dann noch die Stoffe, welche ihr nicht oral, sondern über die Atmungsfunktion zuführt. Dazu gehören die Stoffe, die sich im Sauerstoff befinden, und solche, die ihr aktiv zuführt, wie zum Beispiel der Zigarrenrauch oder Dämpfe aus ätherischen Ölen. 


Alle Stoffe, die auf diesem Weg in die Form gelangen, werden analysiert, sortiert und verarbeitet. Einige der Stoffe, denen kein eigentlicher Verwendungszweck zugeordnet werden kann, versucht die Form aufgrund ihrer Funktionalität zu entfernen, und wenn ihr dies nicht ausreichend gelingt, lagert sie diesen Ballast ab. 


Die Ablagerung findet meist auf dem kürzesten Weg statt, sodass der Ballast stets in unmittelbarer Nähe eines Organs oder auch am Organ selbst zu finden ist, das geschützt werden soll. All diese Mechanismen innerhalb der Form und der umgebenden Membran benötigen zur Verrichtung ihrer Funktionalität Energie. Durch all diese Vorgänge wird vorrangig Hitze erzeugt, und um die Harmonie in der Form bewahren zu können, sucht die Form ganz automatisch nach der entsprechenden Kühlung. 


So ist es wichtig, dass wir bewusst durch unsere Lebensweise, sowohl auf die Ernährung achten als auch darauf, in welcher Umgebung wir unsere Form, also unseren Körper, halten. Hitze zeigt sich immer dort, wo es für die Form der einfachste Weg ist, sich Abkühlung zu verschaffen. In der Regel betrifft dies Orte, die aufgrund ihrer Beschaffenheit gute Sammlungsmöglichkeiten bieten und so in einem Schub Hitze abgegeben werden kann. 


Lasst uns noch kurz über die Hitze sprechen, die sich im fortschreitendem Alter zeigt und den Frauen unter euch Sorge bereitet. Diese Hitze wird durch die Veränderung von der Blüte zur Gelassenheit erzeugt. Gelassenheit, welche euch als Spezies Frau aus dem Zyklus der fortwährenden Erneuerung und Vervielfältigung nimmt. Hitze kann hier erzeugt werden durch die Stoffe, welche während der Blütezeit eingenommen wurden und die diese Periode gestört haben. Sie verlängern jetzt und verhindern auch eine rasche Veränderung von der Blüte- zur Gelassenheitszeit. 


Es gilt, zuerst wieder diese Stoffe, welche sich als Ballast eingelagert haben, aus der Form zu entlassen, bevor die Veränderung ganzheitlich wahrgenommen werden kann. Ihr könnt dies unterstützen, indem ihr eurem Körper all die Stoffe beifügt, die die Blütezeit unterstützen würden, vornehmlich sind dies Vitamin C und schadstoffarme Früchte. Es gilt somit zuerst die Blütezeit in ihre volle Wirkung zu bringen, bevor sie sich der Gelassenheitszeit zuwenden kann. Die Wechselwirkung von Hitze und Kälte zeigt sich somit auch durch Störungen, welche der Form über einen längeren Zeitraum zugemutet wurden. Vergesst nicht: Die Form sucht immer nach Harmonie, und je mehr ihr selbst dies unterstützt, auch indem ihr gewisse Stoffe meidet, desto mehr überlasst ihr der Form, sich selbst zu regenerieren mit dem Wissen, das ihr impliziert wurde. 


Hitze ist stets ein Ausdruck von „zu viel“ sowie Kälte von „zu wenig“. Hitze kann willentlich herbeigeführt werden über die Bewegung des Körpers oder des entsprechenden Körperteils. Achtet bei der Abkühlung darauf, welche Stellen weiterhin Hitze zeigen. Sie sind ein Anzeichen dafür, dass dort ein Feuerherd besteht, welcher durch Ballast entstanden ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Stellen, die Kälte zeigen und nicht in die Hitze gebracht werden können. Sie weisen auf einen Mangel hin, der die Aufnahme von Hitze in solcher Weise verhindert, dass man von Stillstand und in fortschreitendem Sinne von Kräfteverlust des Organs oder des Gelenkes sprechen kann. Wechselwirkung bedeutet stets, dass die beiden Zustände einander bedingen und fördern. Dieses Wissen könnt ihr für euch nutzen.


Im Herzen verbunden, immerdar 


Emanuel

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