
Gesundheit und Krankheit im Verständnis des Ganzen – 2. Teil
Seid gegrüsst
Die Schlange als Symbol für Heilung eignet sich ausgezeichnet als Bildnis für die Verwandlung von einer äusseren Schicht zur neueren, welche in ihrem Inneren verborgen ist. Durch die Häutung wird eine neue sichtbare Schlange geboren, und sichtbar bleibt die abgestreifte Haut, welche nun nicht mehr benötigt wird. Dies ist natürlich eine vereinfachte Anschauung dessen, wie eine Heilung vor sich geht.
Krankheit hat verschiedene Ursachen, und ihr Heilungsweg ist genau so vielfältig. So gibt es kein Richtig oder Falsch, denn der Weg zur Heilung folgt immer dem Weg, welcher euch als Mensch und als Seele entspricht. Eine Krankheit muss nicht zwingend überwunden werden, denn auch sie kann ihre Berechtigung haben und für die weitere Entwicklung benötigt werden. Auch dies unterliegt eurer eigenen freien Entscheidung.
Nun denn: Betrachtet ihr Krankheit aus einem Aspekt des Mangels, so werdet ihr diesen vermeintlichen Mangel in euren Alltag integrieren und alles weitere um euch wird sich um diesen Mangel konzentrieren. Gleichzeitig verhindert ihr dadurch, dass Gesundheit als wesentlich grösserer Aspekt eures Seins sich weiterentwickeln kann. So betrachtet genau, wie viel Energie ihr in eure Krankheit legt, statt in eure Gesundheit. Gedanken wie, "Die Krankheit ist stärker als ich", spalten euch selbst und erschaffen, diesen Gedanken folgend, einen neuen Aspekt in euch, welcher sich dann Krankheit nennt.
Die Krankheit als gegeben anzunehmen, integriert sie, und dies bedeutet, dass ihr der Krankheit einen Platz zuweist innerhalb eures Seins. Krankheit ist jedoch nicht zu integrieren, sondern darf als eine Möglichkeit gesehen werden eure Aktivitäten mehr auf die Gesundheit zu konzentrieren. Eine Konzentration, welche nicht aus Ängsten vor der Krankheit erfüllt, sondern der Natürlichkeit eures Körpers entsprechen sollte.
Gesundheit wird erhalten und gefördert, indem ihr euch nicht um euren Körper sorgt, sondern ihn vertrauensvoll seine Arbeit tun lasst und ihn dabei sinngemäss unterstützt.
Wechselt die Perspektive und betrachtet euren Körper. Versucht, auch die Teile in euch, die ihr als krank oder verletzt empfindet, mit Liebe zu umhüllen. Tut dies im Bewusstsein, dass ihr ein geistiges Wesen seid, das in diesem Körper lebt.
Im Herzen verbunden, immerdar
Emanuel