
Drüsen
Seid gegrüsst
Ich weiss, dass viele von euch gerade jetzt Zweifel und Nöte bei sich tragen, die ihr glaubt nicht loszuwerden. Lasst euch sagen, dass diese Zweifel und Sorgen nur an euch herangetragen werden, damit ihr aus ihnen lernen könnt. Eure Gedanken erneuern nicht nur die Welt, in der ihr lebt, sondern auch euer körperliches Befinden.
Die Drüsen sollen heute das Kernthema sein. Die Stoffe, welche in den Drüsen gebildet werden, schütten stetig Informationen aus. Einige davon finden im Körper den Empfänger wie vorgesehen, andere gelangen nie an ihr Ziel, wieder andere bringen Informationen, die sich im Körper als Missbildung zeigen können. Drüsen haben eine Form, die, stellt euch vor, wie Blasen aussehen. In ihrem Innern wird gearbeitet, geformt, Verbindungen hergestellt, und Information in Form von Säckchen auf den Reiseweg entlassen. Man könnte sagen, dass jede Drüse über eine eigene Schaltzentrale verfügt, die jeweils einen bestimmten Bereich im Körper zugeordnet ist.
In den Drüsen herrscht ein reger Betrieb, Tag und Nacht. Je sorgenvoller ihr seid, desto schneller wird in den Drüsen gearbeitet, und in der Hektik können wertvolle Informationen nicht ihrer Bestimmung zugeordnet werden. Es ist somit sehr wichtig, dass ihr euch nicht stetig sorgt, sondern versucht, eine Lösung für das aktuelle Problem zu finden. Die Lösung eines Problems liegt immer im Problem selbst verborgen. Ein Beispiel dazu: Wenn ihr glaubt, im Leben versagt zu haben, euch Ängste plagen und ihr denkt nicht mehr weiterzuwissen, dann ist die Lösung davon, dass ihr beginnt, euch von der Angst ins Vertrauen zu bewegen, indem ihr euch daran erinnert, wie viele Dinge ihr in eurem Leben doch gut gemeistert habt. Ihr werdet sehen, dass es viel mehr solcher guten Beispiele gibt als andere. In der Situation denkt ihr nicht daran, weil die Ängste euch blockieren und ihr in eine Form von Starre geratet. Innerhalb dieser Starre fällt es auch euren Drüsen schwer, ihre Arbeit gut zu tun. Horcht in euch hinein und geht geistig zu eurem Herzen. Schaut es mit euren geistigen Augen an und seht, wie sehr euer Herz darauf vertraut, dass ihr es umsorgt. Schenkt ihm eure Liebe und bedankt euch bei ihm, dass es euch ein Leben auf Erden ermöglicht. Ihr werdet von eurem Herzen die Liebe empfangen, die stets für euch sorgt, seit dem ersten Herzschlag. Euer Herz ist mit eurem Inneren Selbst verbunden, welchem ihr entspringt und welches euch stets umsorgt und führt.
Eine Drüse, welche im Gehirn angesiedelt ist, bekannt als Zirbeldrüse, ist der Empfänger der Botschaften eures Hohen Selbst. Sie ist die Hauptdrüse, wenn ihr so wollt. Ist sie im guten Kontakt und keinen Blockierungen durch Ängste ausgesetzt, werden auch alle anderen Drüsen ihre Arbeit gut verrichten können. Die Drüsen sind in eurem ganzen Körper anzutreffen und arbeiten mit den sieben Hauptzentren zusammen, auch als Chakren bekannt. Ein stetiger Austausch findet zwischen den Drüsen und den Chakren statt, ein Kreislauf, der euch überhaupt ermöglicht, auf dieser Erde körperlich zu sein. Die Chakren wollen wie die Drüsen auch, sorgenfrei gehalten werden bzw. nicht durch Ängste blockiert sein.
Legt euren Fokus in die Richtung des Vertrauens. Ängste bedeuten Stillstand, Leben bedeutet Bewegung, und Bewegung folgt der Spontaneität, welche euch von Grund auf mit ins Leben gegeben wurde. Achtet darauf, dass ihr die Spontaneität wieder in euch erweckt und dies ist möglich über den Weg bzw. das Gefühl, das ihr als Kind hattet. Kinder gehen immer davon aus, dass man ihnen gegenüber wohlwollend ist, leben im JETZT, und die Neugier zu erfahren und zu erkunden treibt sie voran. Sie denken nicht als Erstes daran: "Was wäre, wenn?" und "Kann ich das überhaupt?" Sie versuchen, erproben immer wieder aufs Neue. Seid wie die Kinder und bringt euch wieder in Bewegung.
Im Herzen verbunden, immerdar
Emanuel